Informationen zum männlichen Ampallang-Piercing
Als Ampallang bezeichnet man das horizontale oder vertikale Durchstechen der Peniseichel. Senkrecht durchstochen soll es den G-Punkt der Partnerin beim Geschlechtsverkehr stimulieren können; in beiden Varianten soll es außerdem auch den GV für den Mann verbessern, da die sensible Harnröhre gereizt wird.
Der Stichkanal verläuft in der Regel optimalerweise durch die Harnröhre und teilt damit den Stichkanal; die damit zwei kurzen Kanäle heilen besser als ein langer. Durch den Kontakt mit Urin heilt es außerdem schneller.
Üblicherweise wird der erste Piercingstab in einer sehr langen Größe eingesetzt, da der Penis nach dem Durchstechen des öfteren stark anschwillt und später ja auch erektionsfähig sein soll; Blutungen sind zu erwarten. Überlegungen für ein Ampallang sollte Mann sich gründlich stellen, es ist definitiv kein Piercing für unerfahrene Piercer und birgt Risiken.
Zum Schutz vor bleibenden Erektionsstörungen durch Verletzung der Schwellkörper sollte es möglichst hoch angesetzt werden. Außerdem ist es schmerzintensiv. Gestochen werden sollte es mit 2,5 mm, da es mit einem kleineren Durchmesser leicht herauswachsen kann. Die korrekte Bezeichnung des vertikalen Ampallang ist übrigens Apadravya, die kreuzweise Kombination beider nennt man ‘Magic Cross’.
Schmuck: Stab, Heilungsdauer unter günstigsten Umständen etwa 3 – 8 Monate.
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